Richtig gutes Fleisch

Wie alles begann

Anfang März 2020 hat eine Dokumentation über die Transporte von Kälbern den finalen Anstoß für Stefanie gegeben, etwas gegen die Zustände zu tun.

Eine kurze E-Mail später war Verena dabei und gemeinsam haben wir uns auf die Suche nach Möglichkeiten und Ideen gemacht.
Nach einigen Gesprächen war klar, dass das Thema auf allen Seiten nach Aufmerksamkeit schreit und der Wille, etwas zu verändern bei vielen Landwirten und Konsumenten groß ist. Uns wurde klar, dass vor allem die Kommunikation zwischen den Beteiligten und der Zeitaufwand, den Landwirte leisten müssten große Hürden bei der Umsetzung darstellen.

Irgendwie muss es aber doch gehen?

Also versuchen wir Brücken zu bauen, zwischen Landwirtschaft, Vermarktung und Konsumenten. Wir sehen unsere Aufgabe darin, über die Situation aufzuklären, Beteiligte zusammen zu bringen, und die Kommunikation zum Konsumenten aufrecht zu erhalten. Unser großes Ziel ist es, die Bedingungen der Kälber-Aufzucht und die Vermarktung von Kalbfleisch regional, nachhaltig und vertretbar zu ermöglichen.

Noch stehen wir ganz am Anfang, die Pläne sind groß. Wir bedanken uns aber schon jetzt bei unseren Partnern und den Konsumenten für die große Nachfrage, den Mut etwas Neues zu probieren und das Feedback.

Ideen, Fragen, Vorschläge?

Wir sind immer offen für Gespräche, schreibe an info@weitnauer-kalb.de

Und wer steht dahinter?

Stefanie Fink und Verena Graber, zwei Weitnauerinnen, die Brücken schlagen wollen zwischen Bürgern als Konsumenten, Handwerk (Metzger) und Produzenten (Landwirten).

Verena Graber

UX Designerin | Freiberufliche Designerin

Über eine befreundete Landwirtin kam unser Kontakt zustande und der Entschluss, die Initiative gemeinsam mit Stefanie zu starten war schnell gefasst. Verena ist Designerin geworden, um die Welt ein Stück mit zu gestalten, was hauptberuflich vor allem online passiert. 
Im Digitalen sowie Analogen ist sie für die Kommunikation rund um die Initiative verantwortlich und bereitet alles nötige für die Zusammenarbeit mit unseren Partnern vor. 

In der Freizeit nutzt sie die tollen Rad- und Wanderwege rund um Weitnau oder ist am Kochen – für sie die ideale Art um ohne Laptop kreativ zu sein. 

Als Designerin gehört es zu meinen täglichen Aufgaben, verschiedenste Themen zugänglich zu machen und Abläufe zu optimieren. Und es fühlt sich richtig gut an, dies für eine Sache einzubringen, die das Tierwohl und die Bedingungen in der Lebensmittelproduktion positiv beeinflusst. Ich bin mir sicher, dass jeder kleine Schritt in die richtige Richtung die Welt ein Stück besser machen kann.

Stefanie Fink

kaufmännische Angestellte | Mutter von zwei Kindern | Pferdepensionsbetrieb im Nebenerwerb zusammen mit der Familie

Stefanie ist voll im Thema. Seit langer Zeit beschäftigt sie sich mit den Umständen in der Viehzucht und vor allem mit internationalen Tiertransporten.
Für die Initiative kümmert sie sich um alles Organisatorische und ist die erste Ansprechpartnerin für unsere Landwirte, Partner und alle die mit uns arbeiten möchten.

Sie möchte Ihre Familie gesund und regional ernähren. Das kann zur Herausforderung werden. Als richtige Mächlerin zögert sie nicht lange und legt los. Ohne ihren Anstoß gäbe es das Weitnauer Kalb heute nicht.

Es macht mir Spaß, etwas Gutes zu tun. Ich liebe Tiere und kann es im Herzen nicht ertragen, wenn ihnen Leid zugefügt wird. Wir können nicht von Tierschutz sprechen, da die Tiere ja trotzdem geschlachtet werden. Aber einigen von ihnen können wir einen langen Leidensweg ersparen. Nun, da die ersten Kälber angeboten wurden, hat die Sache für mich schon Ihren Zweck erfüllt. Je mehr es werden, umso besser! Ich hoffe, dass viele Weitnauerinnen und Weitnauer mitmachen und dabei bleiben – und freue mich natürlich auf die Herausforderung.

Ihr findet uns auch bei den HeimatUnternehmen Allgäu

Bei den HeimatUnternehmen Allgäu findest Du zahlreiche Menschen mit guten Ideen, die die Region mit Ihrer Arbeit vorantreiben. Die Projekte machen Mut, inspirieren und spornen uns an. 

Es lohnt sich, hier auf Entdeckungsreise zu gehen!

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